2. September 2021

Üeberwachung der Starttanks der Lokomotiven von SNCF Güeterverkehr

Eine Lösung  von Stimio zur Überwachung der Starttanks der Lokomotiven von SNCF FRET

SNCF VOYAGEURS (PERSONENVERKEHR), ein langjähriger Kunde der Stimio, hat vor kurzem mit der Unterzeichnung eines Rahmenvertrags sein Vertrauen in uns erneuert (lesen Sie die Pressemitteilung), und steht auch der Tochtergesellschaft FRET der Gruppe mit ihrer Abteilung Equipment Engineering zur Verfügung. Unsere IoT-Lösungen sind daher für neue Anwendungsfälle bei der Digitalisierung des Schienengüterverkehrs von Nutzen. Heute geht es um die Fern- und Echtzeitüberwachung der Starttanks von Güterlokomotiven.

Der Starttank ist ein wesentliches Element für den Betrieb von Lokomotivmotoren

Seit mehreren Generationen von Lokomotiven ist der Starttank für das Anlassen des Dieselmotors zuständig.

Während des Betriebs des Dieselmotors versorgt ein Kompressor die Hauptleitung mit bis zu 9 bar. Ein eigenständiger Booster mit einem Betriebsdruck von mindestens 5 bar füllt diesen Starttank dann auf 32 bar auf.

Bei Stillstand baut sich der Druck in diesem Tank natürlich ab. Unterhalb einer Schwelle von 12 bar kann der Starttank den Dieselmotor nicht mehr starten.

Das hat erhebliche betriebliche und wartungstechnische Auswirkungen aufgrund von Ausfallzeiten der Geräte

Ohne Echtzeitdaten über den Druck des Starttanks müssen Einsätze möglicherweise in letzter Minute abgebrochen werden, wenn der Fahrer feststellt, dass der Druck zu niedrig ist. Die Folgen in Bezug auf Betriebsverluste und Wartung sind schwerwiegend und eine regelmäßige Überprüfung durch Außendienstmitarbeiter ist bei einer über ganz Frankreich verteilten Flotte nicht möglich. Ein Nichtstarten hat zur Folge:

  • Die Entsendung einer zweiten Maschine, um den zuvor erteilten Auftrag auszuführen, wodurch ein zweiter Lokomotivführer in Anspruch genommen wird.
  • Die Entsendung einer dritten Maschine, um die ausgefallene Lokomotive zurück zum Wartungszentrum zu bringen.

Eine Stimio IoT-Lösung für die Rückmeldung des Druckniveaus in Echtzeit

Um diese Art von Situation zu bewältigen, wurde die bahnzertifizierte Railnode-Lösung* von Stimio mit Drucksensoren kombiniert. Alle 10 Minuten werden die Druckdaten der Hauptleitung und des Starttanks an die interne SNCF-Plattform VIGILOC übermittelt. Wenn ein niedriger Schwellenwert festgestellt wird, wird ein Alarmsystem eingerichtet, das es einem diensthabenden Mitarbeiter ermöglicht, den Dieselmotor neu zu starten und so sicherzustellen, dass die Lokomotive über einen ausreichenden Druck verfügt und auch in Zukunft einsatzbereit ist.

Neben der Vermeidung von Totalausfällen wird es die Analyse der Rückmeldedaten in Zukunft auch ermöglichen, den Zustand der Gebläse zu überprüfen, ihr Lebensende vorauszusagen und ihren Austausch vorzubereiten.

Die Modularität und Beweglichkeit der Railnode-Lösung erfüllt ihr Ziel perfekt, da sie eine schnelle Implementierung ohne große Eingriffe in die Ausrüstung ermöglicht.

Über hundert Lokomotiven werden langfristig mit der bahnzertifizierten IoT-Lösung von Stimio ausgestattet sein.
*Der Railnode-Sensor wird als „MARTI“ bezeichnet. bei allen Einheiten des SNCF-Konzerns.

Aurélien COPPET
Ingenieur für Konstruktion und Umbau von Lokomotiven
SNCF – Abteilung Ausrüstungstechnik – Cluster Süd

Aurélien COPPET
Ingenieur für Konstruktion und Umbau von Lokomotiven
SNCF – Abteilung Ausrüstungstechnik – Cluster Süd

„Die Stimio-Lösung zur Drucküberwachung von Starttanks erhöht die Verfügbarkeit von Güterlokomotiven und reduziert den Bedarf an Service und Wartung“.

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